Wissenswertes

Stromverbrauch von Schweizer Haushalten

Im Sommer wurden 1’200 Haushalte in der Schweiz über ihre elektrischen Haushaltgeräte und deren Benutzung befragt. Der Vergleich mit einer Befragung im Jahr 1991 zeigt, dass der Stromverbrauch pro Haushalt um rund 26% zugenommen hat. Gewisse Geräte sind heute zwar wesentlich effizienter als früher, doch gehen die Einsparungen durch grössere Verbreitung, neue Anwendungen, höhere Komfortansprüche und auch Zweit- und Drittgeräte verloren. Eine Umkehr dieser Entwicklung ist nicht in Sicht. Die Modellrechnungen für die verschiedenen Haushalttypen ergeben die nachfolgenden Jahresstrombezüge, welche wegen den unterschiedlichen Ausstattungs- und Elektrifizierungsgraden lediglich als grobe Richtwerte zu verstehen sind.

 

Wohnung mit 1 Person 1’800 kWh/Jahr

Wohnung mit 2 Personen 2’700 kWh/Jahr

Wohnung mit 3 Personen 3’900 kWh/Jahr

Wohnung mit 4 Personen mind. 4’600 kWh/Jahr

Einfamilienhaus mit 2 Personen 5’200 kWh/Jahr

Einfamilienhaus mit 3 Personen mind. 7’200 kWh/Jahr

Quelle: Bulletin SEV/VSE 4/06

 

Hier erfahren Sie viele Details über die Grundlagen des naturstroms Thurgau…

Je nach Kraftwerkstyp sind die Gestehungskosten für eine Kilowattstunde Thurgauer Naturstrom unterschiedlich. Sonnenenergie kostet beispielsweise mehr als Strom aus Kleinwasserkraften. Deshalb variieren die Preise der Naturstrom-Produkte. Sie entscheiden individuell, welcher Strommix Ihre Bedürfnisse erfüllt. Wir garantieren: Jede Variante ist regional und umweltfreundlich erzeugt.

Jedes Energieversorgungsunternehmen bietet ein individuelles Produktsortiment basierend auf den unten aufgeführten Naturstromvarianten an.

 

Hier finden Sie einige Tipps, wie Sie Strom sparen können.


Generell

  • Ersetzen Sie 10-jährige Geräte ausschliesslich mit Geräten der besten Energieeffizienzklasse (www.topten.ch)
  • Schalten Sie das Gerät immer ab; die Stand-by-Automatik ist zwar bequem, aber nicht Strom sparend
  • Investieren Sie in eine Netzverbund-Solaranlage auf einem Flach- oder Schrägdach
  • Kaufen Sie Strom aus erneuerbaren Quellen: Wasser, Sonne, Wind, Biogas

Kochen & Backen

  • Durchmesser von Pfanne und Kochplatte stimmen überein
  • Mit dem Deckel kochen
  • Pfannen mit einem unebenen Boden ersetzen
  • Dampfkochtopf einsetzen
  • Kochplatte rechtzeitig abstellen oder auf kleinerer Hitzestufe kochen
  • Restwärme der Herdplatte ausnützen
  • Bei einer Backzeit von über 40 Minuten Backofen 10 Minuten vor Ende der Backzeit ausschalten und Restwärme nutzen
  • Auf das Vorheizen des Backofens verzichten
  • Bei Umluftbackofen auf mehreren Ebenen gleichzeitig backen

Beleuchtung

  • Leuchtstofflampen und Energiesparlampen einsetzen; so senken Sie den Stromverbrauch um 70% bis 80% gegenüber Glühlampen
  • Lampen in Nebenräumen mit Bewegungsmelder ausrüsten
  • Räume mit Licht gestalten, das heisst auch dunklere Bereiche zulassen

Waschen

  • Kochwäsche mit 60° Celsius statt mit 95° Celsius waschen; gegen das Grauwerden von Weisswäsche wirkt gelegentliches Waschen mit 95° Celsius
  • Bei leichter Verschmutzung auf das Vorwaschen verzichten
  • Das Fassungsvermögen der Waschmaschine immer ausnützen
  • Wäsche mit 1200 Umdrehungen pro Minute schleudern
  • Die Wäsche im Freien trocknen statt im Tumbler
  • Bei Trocknung im Tumbler: Luftfilter vor jedem Trocknungsgang reinigen

Computer & Unterhaltungselektronik

  • Energiesparfunktionen des Computers nutzen
  • Keinen Stand-by-Modus – Geräte konsequent ausschalten
  • Computer, Fernsehgerät, DVD usw. an Master/Slave-Steckerleisten: bei Gebrauch sind alle Geräte mit einem Klick am Stromnetz

Kühlen & Gefrieren

  • Optimale Temperatur im Kühlschrank: 5° bis 7° Celsius
  • Geräte nur kurz öffnen und darauf achten, dass die Türe perfekt schliesst (beschädigte Dichtungen an der Türe sofort auswechseln)
  • Keine warmen Speisen in den Kühlschrank stellen
  • Optimale Temperatur im Tiefkühlgerät: -18° Celsius
  • Die Lüftungsschlitze müssen frei bleiben
  • Tiefkühlgeräte ohne automatische Abtauung regelmässig abtauen (mindestens 1x jährlich)
  • Tiefkühler und Kühlschrank an möglichst kühlem Standort aufstellen
  • Tiefgefrorenes im Kühlschrank auftauen
  • Zu 70% gefüllte Gefriertruhen arbeiten am sparsamsten
  • Sparschaltung einschalten

Haus & Heizen

  • Raumtemperatur um 1° Celsius senken, das spart 7% Energie
  • Nicht alle Räume müssen gleich temperiert sein, heizen Sie mit unterschiedlichen Temperaturniveaus
  • Ziehen Sie einen Winterpullover an, Sie können die Raumtemperatur damit sofort um 2° bis 3° Celsius senken
  • Heizkörper müssen die ganze Wärme ungehindert an den Raum abgeben können
  • Schlafzimmer 1° bis 2° Celsius kühler beheizen
  • Treppenhäuser nur leicht temperieren
  • Abends Vorhänge und Läden schliessen
  • Kurz und intensiv lüften: 1 bis 2 Minuten Durchzug machen – auch im Winter; defekte Tür- und Fensterisolationen sofort ersetzen
  • Nachts Raum-Temperatur automatisch absenken
  • Neue Isolierfenster einbauen
  • Gebäudeisolation auf den neusten Stand bringen
  • Heizsystem auf den neusten Stand der Technik bringen und nach Möglichkeit mit einer nachhaltigen Energiequelle ergänzen

Wasser & Hygiene

  • Kurz duschen statt baden: Wärmeenergie und Wasser können um 80% reduziert werden
  • Tropfende Wasserhähne sofort reparieren: Zehn Tropfen pro Minute ergeben pro Jahr über 150 Liter kostbares Wasser
  • Wasserhähne mit Sparaufsatz ausrüsten
  • Einhand- oder Thermostat-Mischbatterien einbauen
  • Duschkopf mit Sparduschkopf ersetzen
  • WC-Spülung auf 4 Liter pro Spülung reduzieren
  • Boilerwasser auf 55° bis 60° Celsius heizen
  • Bei Abwesenheit Boiler ausschalten
  • Boiler je nach Härtegrad des Wassers regelmässig alle 4 bis 5 Jahre entkalken
  • Warmwasser mit Solaranlage erzeugen
  • Bei Toilettenspülung immer Spartaste benützen

Geschirr im Geschirrspüler spülen

  • Grössere Essensresten mit Haushaltpapier abwischen statt vorspülen
  • Nicht vorspülen, der Geschirrspüler besorgt das mit weniger Wasser und mit wenig Stromverbrauch
  • Sparprogramm verwenden